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AKTUELLplanetfall – unfixed ground
13. April bis 22. Mai 2026
Mo-Fr 13:00 – 18:00Lisa Reiter / Edda Strobl / Simon Goritschnig / Daniel Hafner

Lisa Reiter, Detail aus panel 1, 2023, 62 x 220 x 10 cm
Styrodur, Staub, Schmutz, Beilagscheiben, Foto © Lisa ReiterDie Eröffnung von PLANET H mit planetfall – unfixed ground markiert eine erste Landung. Der Titel der Ausstellung trägt den Namen des neuen Kunstraums in sich und begreift planetfall als Aufsetzen auf einem Boden, der noch nicht verfestigt ist. Der Begriff stammt aus der Science-Fiction und bezeichnet den Moment, in dem ein Raumschiff erstmals auf einem fremden Planeten landet.
Die KünstlerInnen Lisa Reiter, Edda Strobl, Simon Goritschnig und Daniel Hafner begegnen diesem Moment aus unterschiedlichen Perspektiven. Ihre Arbeiten untersuchen Zustände und Spuren des Übergangs, verschieben Koordinaten und Denkmuster. Materialien erscheinen fragil oder experimentell, die künstlerischen Statements in ihrer Momentaufnahme suggerieren Prozess. Der Boden, auf dem wir stehen – physisch wie gesellschaftlich – zeigt sich dabei weniger als stabile Grundlage denn als etwas, das sich fortwährend verändert.
In einer Zeit, in der Sicherheiten brüchig wirken und neue Herangehensweisen gefragt sind, versteht sich planetfall – unfixed ground als Versuch, das Ungefestigte als Möglichkeitsraum zu begreifen.
PLANET H eröffnet damit einen Ort, der nicht danach strebt, Konstantes zu definieren, sondern Raum schafft für Erkundung, Austausch und das gemeinsame Austarieren neuer Standpunkte.
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PLUSlecture
17. April 17:30
Dr. Felicitas Schneider
Die zweite Seite der Dinge: vom Abfall zur RessourceWas wir als Nützlich oder Unnütz empfinden, hängt von vielen Rahmenbedingungen ab – wie persönlichen Bedürfnissen, Modegeschmack, sozialen Normen, montärem Wert oder emotionaler Verbindung. Auch gesellschaftliche Trends oder geopolitische Änderungen sind Teil dieses ungefestigten Bodens, der unseren Umgang mit alltäglichen Gegenständen oder Lebensmitteln beeinflusst. Der Vortrag beleuchtet den oft subjektiven Wandel von wertvoller Ressource zu scheinbar wertlosem Abfall und umgekehrt anhand ausgewählter Beispiele aus Vergangenheit und Gegenwart.
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PLUSworkshop
24.4.2026, 14:00 – 17:00,
Simon Goritschnig / Utopische Stadtansichten
Comiczeichnen und die Poesie zwischen den Panels
Workshop / ab 18 Jahren plusLeider sind keine Anmeldungen mehr möglich, ‚Comiczeichnen und die Poesie zwischen den Panels
ist ausgebucht.

Utopische Stadtansichten © Simon Goritschnig
Utopische Stadtansichten
In diesem Workshop von Simon Goritschnig lernen die TeilnehmerInnen, Comics als künstlerisches Erzählmedium zu verstehen und gezielt einzusetzen. Ausgehend von einer visuellen Erkundung der Umgebung, wird untersucht, wie man durch Panels Geschichten erzählen kann und wie durch die Zwischenräume der einzelnen Bilder neue Bedeutung und Atmosphäre entstehen. Die Zeichnung als zutiefst menschlicher Ausdruck wird dabei als grundlegendes erzählerisches Werkzeug begriffen, das Zeit, Bewegung und Emotion sichtbar macht. Durch die Verbindung von Naturstudium und Imagination entwickeln die Teilnehmerinnen eigene Bildgeschichten und entwerfen persönliche, utopische Stadtansichten.
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VORSCHAUWhat the eye assumes – glauben wir, was wir sehen?
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VORSCHAUours, not mine
Eröffnung 6.September 2026 um 16:00.
7. September bis 2. Oktober 2026Nicole Pruckermayr / Sabina Hörtner

Nicole Pruckermayr, BAUM JEIN
Performance am 11. Oktober 2025, Graz/Reininghaus
Foto © Nr 10_ © Nikos Zachariadis
Sabina Hörtner, Weggehen in weiss, gelb und grün (Platanthera bifolia) 2025,
95 x 135 cm, Acryl auf Leinwand Foto © Robert Najar -
VORSCHAUPetra Lindenbauer
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VORSCHAUAlmut Rink / Leung Chi Wo
Eröffnung: 8. November 2026 16:00.
9. November bis 11. Dezember 2026
Almut Rink, Detail / Bias, 2024, ink on paper, Foto © Almut Rink 
Leung Chi Wo ‚The Date Series‘
Screening of Bruce Lee’s Fist of Fury at Odeon Hounslow, London, 18 December 1973,
archival pigment print, 52 x 82 cm, 2023 © Leung Chi Wo

