• VORSCHAU

    KünstlerInnenVinziKrippen

    Auf Einladung von PLANET H haben sich 15 KünstlerInnen dazu bereit erklärt,
    ihre Interpretation einer Weihnachtskrippe zu entwickeln.

    Die KünstlerInnenkrippen werden an 2 Tagen vor Weihnachten im PLANET H ausgestellt und können gekauft werden:
    die Kunstwerke sind Unikate und großartige Weihnachtsgeschenke!
    Der Erlös kommt zur Gänze VinziRast am Land in Mayerling zugute.

    Der architektonische Ausgangspunkt ist für alle Arbeiten derselbe:
    Die Krippe selbst wurde nach einem künstlerischen Entwurf von Jürgen Ramacher von Peter Höll technisch umgesetzt und hergestellt.

    Eine der für das Projekt entstandenen Arbeiten wird während der Weihnachtszeit zusätzlich in der Kapelle der Jesuitenkirche, 1010 Wien, präsentiert.
    Für die Möglichkeit dieser zusätzlichen Präsentation danke ich herzlich  Gustav Schörghofer SJ !

    Das Krippenhaus bildet also den verbindenden Rahmen des Projekts, die Ausgestaltung wurde aus der jeweiligen künstlerischen Praxis heraus entwickelt.

    Die teilnehmenden KünstlerInnen sind:

    Regula Dettwiler
    Annika Eschmann
    Fulterer/Scherrer
    Christiane Gruber (Awareness & Conciousness)
    Natalia Gurova
    Sabina Hörtner
    Nino Vinko Jaeger
    Chi Wo Leung
    Tom Marseiler
    Nicole Pruckermayr/Edda Strobl
    Franz Riedl
    Almut Rink
    Elektra Stathopoulos
    Anya Triestram
    Barbara Tunkowitsch

    Entwurf von Jürgen Ramacher, Herstellung der Krippen: Peter Höll
    Design: Jürgen Ramacher, Nativity scenes crafted by Peter Höll. Photo SH PLANET H 2026


    One of the works created for the project will also be on display during the Christmas season in the chapel of
    the Jesuitenkirche, 1010 Vienna.
    I would like to express my sincere thanks to Gustav Schörghofer SJ for making this additional exhibition possible!

    The nativity scene house thus forms the unifying framework of the project, whilst the individual designs were developed from the artists’ respective artistic practices.

    The participating artists are:

    Regula Dettwiler
    Annika Eschmann
    Fulterer/Scherrer
    Christiane Gruber (Awareness & Conciousness)
    Natalia Gurova
    Sabina Hörtner
    Nino Vinko Jaeger
    Chi Wo Leung
    Tom Marseiler
    Nicole Pruckermayr/Edda Strobl
    Franz Riedl
    Almut Rink
    Elektra Stathopoulos
    Anya Triestram
    Barbara Tunkowitsch

    Many thanks to all the artists and everyone involved!


  • VORSCHAU

    Zwischenraum und das darin

    Eröffnung: 10. Jänner 2027, 16:00 / doors open 15:00

    11. Jänner bis 12. Februar 2027
    Mo – Fr / 13:00 – 18:00

    Andrea Maria Krenn
    Anya Triestram
    Christian Hutzinger
    Tom Marseiler

    Christian Hutzinger
Ohne Titel (CH 26/2021)
Acryl auf Leinwand
70 x 70 cm
Foto: Lukas Dostal
©️ Christian Hutzinger & Bildrecht Wien

    Christian Hutzinger, Ohne Titel (CH 26/2021)
    Acryl auf Leinwand, 70 x 70 cm
    Foto: Lukas Dostal ©️ Christian Hutzinger & Bildrecht Wien

    Zwischenraum und das darin vereint vier künstlerische Positionen, die sich mit Reduktion, Stille und dem Verhältnis zwischen den Formen auseinandersetzen.

    Andrea Maria Krenn, Anya Triestram, Christian Hutzinger und Tom Marseiler erarbeiten mit unterschiedlichen Mitteln, wie Formen, Materialien und räumliche Situationen unsere Wahrnehmung beeinflussen.

    Zwischenräume werden häufig als Leerstellen verstanden, als das, was noch nicht besetzt oder gestaltet ist.
    Was geschieht zwischen den Dingen? Wie nehmen wir wahr, was sich nicht unmittelbar zeigt und welche Bedeutung kommt dem zu, was zunächst unbemerkt oder leer bleibt?

    Erst in der Beziehung zueinander entfalten einzelne Elemente ihre Wirkung. Bedeutung entsteht somit nicht allein durch das einzelne Detail, sondern ebenso durch dessen Wechselwirkung mit seiner Umgebung.

    Ein gedanklicher Bezugspunkt ist der japanische Begriff Ma, der den bedeutungsvollen Abstand zwischen Dingen ebenso wie die Pause zwischen Momenten beschreibt. Er lenkt die Aufmerksamkeit auf jene Zwischenräume, die nicht einfach leer sind, sondern durch ihre Offenheit Verbindungen ermöglichen und Wahrnehmung bestimmen.

    Die an dieser Ausstellung beteiligten KünstlerInnen arbeiten mit Sensibilität und Bedacht. Sie teilen ein Interesse an Verdichtung durch Reduktion, an der Wirksamkeit der unscheinbaren ‚Leerstelle‘ und an einer Präsenz, die nicht durch Lautstärke entsteht, sondern durch Aufmerksamkeit.


  • VORSCHAU

    Der Rand ist die Mitte und die Wand hat ein Loch

    Eröffnung: 4. April 2027, 16:00 / doors open 15:30

    5. April bis 14. Mai 2027
    Mo – Fr / 13:00 – 18:00

    Gabriele Fulterer / Christine Scherrer
    Jari Genser 
    Heike Kelter
    Midori Mitamura 
    Franz Riedl

    Midori Mitamura_Till We Meet Again, 2013, Videostill
    Midori Mitamura_Till We Meet Again, 2013, Videostill

    Der Rand ist die Mitte und die Wand hat ein Loch

    Eine Wand trennt. Ein Fenster öffnet sie, ohne sie ganz aufzulösen. Es gibt den Blick frei und trennt zugleich in davor und dahinter. Was sehen wir tatsächlich, wenn wir hindurchsehen? 

    Die Ausstellung der Rand ist die Mitte und die Wand hat ein Loch bringt fünf künstlerische Positionen zusammen, die sich mit dieser Öffnung und ihren Möglichkeiten beschäftigen. 

    Gabriele Fulterer / Christine Scherrer, Jari Genser, Heike Kelter, Midori Mitamura und Franz Riedl nähern sich dem Motiv aus unterschiedlichen Perspektiven.
    Die Arbeiten reichen von konkret räumlichen Interventionen bis filmischen Beobachtungen und gemalten Bildern, in denen das Fenster illusionistisch erscheint, sich auflöst oder in beinahe fotografischer Genauigkeit hervortritt. Manchmal ist der Blick nach draußen durch Regentropfen getrübt, manchmal bleibt von der Öffnung kaum mehr als eine Ahnung.

    Das Fenster ist dabei weder einfach das Motiv noch bloßer Durchblick. Es verändert den Raum, in dem wir uns befinden, und lenkt unsere Aufmerksamkeit auf das, was außerhalb unserer Reichweite liegt. Manchmal ermöglicht es auch den Blick in das eigene Innere, wenn man, wie ich manchmal, in einem gewohnten Ausblick versinkt.

    Zwischen der Wand und ihrer Öffnung, zwischen dem Hier und dem Dort entsteht ein Bereich, der sich nicht eindeutig einer Seite zuordnen lässt.

    Darin liegt die Verschiebung, die der Ausstellungstitel beschreibt: Der Rand ist nicht länger nur Begrenzung, sondern wird selbst zum Ort des Geschehens. Die Mitte liegt dort, wo etwas auseinandertritt und zugleich miteinander verbunden bleibt. Und die Wand hat ein Loch – durch das wir sehen, aber nicht unbedingt.